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Unentschieden und Niederlage für TSF Welzheim

Nachdem die beiden Schachmannschaften der TSF Welzheim in ihren Spielklassen mit Niederlagen in die neue Saison gestartet waren, hieß die unmissverständliche Ansage für die zweite Runde: Punkte gewinnen, um beim Kampf für das Saisonziel „Klassenerhalt“ nicht bereits zu Beginn allzu sehr ins Hintertreffen zu geraten.

Um es vorweg zu nehmen: Das gesteckte Ziel wurde nur zum Teil erreicht. Vor allem die zweite Mannschaft musste in der Begegnung mit den SF 90 Spraitbach IV erneut eine deutliche Niederlage hinnehmen – und das gegen einen Gegner, der im Vorfeld als etwa gleich stark besetzt eingeschätzt wurde. Zu allem Überfluss konnte ein Brett nicht besetzt werden, so dass die TSF II bereits vor Beginn zurücklagen. Am Ende konnte Welzheim lediglich ein Unentschieden durch Manfred Weller verbuchen und unterlag mit 0,5:5,5 Punkten.

Während die zweite Mannschaft damit schweren Zeiten entgegengeht, erfüllten sich für die erste Besetzung zwar nicht die Siegeshoffnungen, doch mit dem 4:4-Unentschieden gegen einen der mutmaßlichen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, den SC Tannhausen I, bleiben beide Mannschaften zumindest auf Tuchfühlung zueinander.

Dabei starteten die TSF bei der sonntäglichen Auseinandersetzung mit einem 0:1-Rückstand. Eberhard Fink war in einer vorab gespielten Partie dem nominell stärksten Spieler der Bezirksliga unterlegen.

Offenbar von dem Vorsatz angetrieben, möglichst bald auszugleichen, ließ sich Daniel Seibold in seiner Partie selbst von einem eher missglückten Spiel in der Eröffnung nicht beirren, entfaltete in der Folge ein druckvolles Figurenspiel, das schließlich zu einem Freibauern führte, der wiederum die Partie nach nur zweieinhalb Stunden Spielzeit entschied.

Diese Siegpartie sollte am diesem Tag die einzige bleiben. Alle weiteren endeten unentschieden - doch wäre der Eindruck, die Kontrahenten seien in ihren Partien vorwiegend friedlich miteinander umgegangen, falsch.

Lange Zeit blieb der Ausgang der Gesamtbegegnung offen. Die kleineren und größeren Vorteile, die die eine oder andere Seite für sich zeitweise verbuchen konnte und optimistisch stimmten, verflüchtigten sich immer wieder – wodurch sich umgekehrt die Sorgenfalten auf manchen Gesichtern zusehends wieder entspannten.

Für die Welzheimer Punkte sorgten in der Reihenfolge ihrer Friedenschlüsse: Timon Nonner, Björn Lang, Frederik Göhring, Heiko Bubeck, Wolfgang Göhringer und Peter Eggert.