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TSF Welzheim steigt ab

Bedingt durch die Wirren der Corona-Pandemie – Spielabsagen und Terminverschiebungen, verhinderte Auf- und Abstiege inbegriffen -, wurde im vergangenen Herbst die einteilige Landesliga in zwei Gruppen aufgespalten mit dem Ziel, endlich wieder einen geregelten, wenn auch verkürzten Spielbetrieb auf der Verbandsebne möglich zu machen. Um aus beiden Gruppen die Auf- und Absteiger zu ermitteln, schloss sich abschließend eine Art „Play-off“-Runde an. In dieser Abstiegsrunde fanden sich neben den Mannschaften aus Plüderhausen und Leinzell auch der SV Aalen-Ellwangen I und die TSF Welzheim I in einem direkten Gegeneinander um den Klassenerhalt wieder.

Auf Welzheimer Seite wurden die Erfolgsaussichten in diesem „Kellerduell“ nicht allzu hoch eingeschätzt, mussten doch gleich vier Stammspieler ersetzt werden. Allerdings zeigte sich, dass auch Aalen-Ellwangen durch Personalprobleme erheblich geschwächt ins Rennen ging, denn zwei Bretter konnten nicht besetzt werden; Dadurch ging Welzheim (Heiko Bubeck und Frederik Göhring) mit 2:0 in Führung.

Die Hoffnung, aus diesem unverhofften Vorteil Kapital schlagen und vielleicht eine Überraschung zu Stande bringen zu können, verflog jedoch bald. Auch die verbliebenen sechs Spieler von Aalen-Ellwangen zeigten sich ihren Welzheimer Gegenspielern fast durchweg überlegen. Bald war der Welzheimer Vorsprung ausgeglichen und verwandelte sich zusehends in einen Rückstand. Immerhin gelang es Björn Lang, seinem deutlich spielstärkeren Konkurrenten lange Zeit Paroli zu bieten; erst in einem komplizierten Turmendspiel musste er seiner geringeren Spielerfahrung Tribut zollen. Lediglich Michael Wohlfahrt konnte schließlich noch mit einem Remis die Welzheimer Bilanz etwas aufbessern. Welzheim unterlag klar mir 2,5:5,5 und verabschiedet sich damit aus der Landesliga in Richtung Bezirksliga.