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Gemischte Gefühle bei TSF Welzheim

Mit ganz unterschiedlichen Gefühlen beendeten die beiden Schachmannschaften der TSF Welzheim die Spielzeit 2024/25. Zuvor hatten sich die beiden Teams mit ebensounterschiedlichen Erwartungen und Voraussetzungen an ihrem letzten Spieltag an die Bretter gesetzt.

Während die erste Besetzung als Tabellenvierter jenseits aller Abstiegs- Aufstiegssorgen gelassen und entspannt in die Begegnung gegen den Tabellenletzten SU Schorndorf II gehen konnte, ging es für die zweite Mannschaft um nichts weniger als den Klassenerhalt.In der Kreisklasse traf die Mannschaft als Tabellenvorletzter auf das punktgleiche Schlusslicht, den SC Leinzell II. Nur der Sieger in diesem „Endspiel“ der ganz besonderen Art würde seinen Platz in der Kreisklasse behalten.

So hoffnungsfroh die Welzheimer Spieler in die Begegnung starteten, so schnell lösten sich alle Hoffnungen auf einen positiven Ausgang auf. Leinzell bestimmte eindeutig das Geschehen. Am Ende konnte lediglich Clemens Kuhn seine Partie gewinnen, Ekkehard Dietz spielte unentschieden. Mit 1,5:4,5 fiel die Niederlage deutlich aus – und deshalb müssen die TSF Welzheim II nach zwei Spielzeiten in der Kreisklasse den Weg zurück in die A-Klasse antreten.

Im Gegensatz dazu überzeugten die TSF Welzheim I bei ihrem letzten Auftritt. Nachdem Eberhard Fink zunächst für eine schnelle Führung gesorgt hatte, gelang Schorndorf zwar der Ausgleich – Heiko Bubeck musste seine Partie aufgeben -, doch mit der erneuten Führung durch Daniel Seibold, der mit einem Läuferangriff auf einen gefesselten Turm die Partie für sich entschied, bestimmten die TSF den weiteren Verlauf. Zunächst behaupteten Erhard Kuhn und Wolfgang Göhringer mit jeweils einem Unentschieden den Vorsprung, ehe dann Björn Lang mit seinem Sieg in einer wilden Auseinandersetzung, bei der er seine Dame gegen mehrere gegnerische Figuren opferte, die TSF endgültig auf die Siegerstraße brachte. Daran änderte sich auch nichts mehr, als Frederik Göhring in einem Endspiel die gegnerischen Bauern nicht mehr aufzuhalten vermochte, denn Peter Eggert baute in seiner Partie mit einem stetig vorrückenden Freibauern entscheidenden Druck auf, dem seine Kontrahentin auf Dauer nicht Stand halten konnte. Endstand: 5:3 für die TSF Welzheim I.