Niederlagen für TSF Welzheim
Mit durchaus ähnlichen Erwartungen und Aussichten starteten am vergangenen Wochenende die beiden Schachmannschaften der TSF Welzheim in die neue Spielzeit 2025/26.
So sieht sich die erste Mannschaft in der Bezirksliga wie auch die zweite Besetzung in der Kreisklasse vor allem vor die Aufgabe gestellt, den Klassenerhalt zu sichern, denn beide zählen in ihrer Spielklasse – legt man die Wertungszahlen der einzelnen Spieler zu Grunde – nominell nicht zu den spielstärksten Teams.
Doch während die TSF I nach ihrem überraschend guten Abschneiden (Platz 4) in der Vorsaison einigermaßen optimistisch den kommenden Auseinandersetzungen entgegensehen, müssen sich die TSF II erst mit dem Umstand anfreunden, dass sie als letztjähriger Absteiger aus der Kreisklasse „eigentlich“ in der A-Klasse auf Punktejagd hätten gehen sollen. Lediglich der Umstand, dass mehrere Mannschaften ihre Teilnahme zurückzogen, bescherte der Mannschaft den Verbleib in der Kreisklasse. – Ob damit ein sportliches Vergnügen verbunden ist, wird sich zeigen.
Zumindest der Auftakt in der neuen-alten Spielklasse ließ wenig allgemeine Freude aufkommen. Gegen einen der mutmaßlichen Aufstiegsanwärter, den SC Grunbach V, sahen sie die TSF II – zumal sie ein Brett unbesetzt lassen mussten - von Beginn an unter Druck gesetzt und konnten dem mutmaßlichen Aufstiegsanwärter aus dem Remstal nur wenig entgegensetzen. Lediglich Georg Joos erreichte ein Unentschieden. Welzheim unterlag mit 0,5:5,5.
Auch bei den TSF I musste ein Spieler krankheitsbedingt kurzfristig passen – und so ging Konkurrent SC Leinzell I kampflos mit 1:0 in Führung. Für den viel gelobten Ausgleich sorgte Frederik Göhring. Vielgelobt nicht nur, weil er seinem Kontrahenten mit einer eleganten Springergabel und dem anschließenden Gewinn zweier Bauern die Lust auf ein Weiterspielen nahm, sondern auch, weil ihm dies gegen einen Spieler gelang, der um rund 300(!) Wertungspunkten deutlich höher eingestuft ist.
Doch die Gäste aus Leinzell ließen sich nur kurzzeitig von ihrer Erfolgsspur abbringen. Die Niederlagen von Erhard Kuhn und Peter Eggert bedeuteten die Vorentscheidung. Heiko Bubeck, Wolfgang Göhringer und Emil Schäfer konnten die leichten Vorteile in ihren Partien nicht entscheidend ausbauen und erreichten jeweils ein Remis. Am Spitzenbrett widerstand Eberhard Fink lange Zeit erfolgreich den gegnerischen Gewinnversuchen, ehe er in einem überaus komplexen Turmendspiel doch noch unterlag. Endstand: 2,5:5,5.